Das Aufnahmeverfahren

Die Bewerbung zur Aufnahme am Werner- von Siemens- Gymnasium erfolgt in der Regel in der vierten Klasse. Dazu ist spätestens bis zum Ende des ersten Halbjahres ein schriftlicher Antrag zu formulieren.

Die Anmeldung findet über eine Weboberfläche statt.

Weiterhin ist eine Kopie des Halbjahreszeugnisses einzureichen. Diese sollte drei Tage nach der Zeugnisausgabe vorliegen, um eine rechtzeitige Einladung zur Eignungsprüfung zu ermöglichen.
 
Für den Besuch unserer Schule werden besonders die mathematisch begabten und allgemein talentierten Schülerinnen und Schüler ausgewählt. Dabei werden ein sehr hohes Maß an allgemeiner Lernmotivation und Lernbereitschaft sowie ein großes Interesse in den Fächern des mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Schwerpunktes vorausgesetzt. Die Schule besitzt ein Ganztagsprofil, entsprechend wird die Bereitschaft des Lernens über das allgemeine Zeitmaß hinaus erwartet.
Besondere Voraussetzungen für die Aufnahme an Schulen mit mathematisch-naturwissenschaftlich- technischem Schwerpunkt sind mindestens mit "gut" bewertete Leistungen in den Fächern des inhaltlichen Schwerpunktes - in der Grundschule also in Mathematik. Der jährliche Tag der offenen Tür, die Schülerakademien oder die Korrespondenzzirkel bieten gute Möglichkeiten der Entscheidungsfindung, ob der schulische Entwicklungsweg an unserer Einrichtung der richtige ist.
 
Bei Erfüllung dieser Voraussetzungen erfolgt die Einladung zur schriftlichen Eignungsprüfung, die in der Regel im Februar bzw. Anfang März stattfindet. Diese besteht aus einer mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Klausur und einem kognitiven Test, wobei der zeitliche Umfang der Klausur bei ca. 60 Minuten und der des Tests bei ca. 90 Minuten liegt.
 
Die Gesamtpunktzahl der Eignungsprüfung wird auf der Grundlage einer Skala mit maximal 100 Punkten bestimmt, wobei die Klausur mit maximal 50 Punkten, der Test mit maximal 40 Punkten und die Durchschnittsnote des Zeugnisses mit maximal 10 Punkten eingehen. Aus der erreichten Gesamtpunktzahl wird eine Rangfolge zur Zulassung gebildet, nach der die Aufnahmeentscheidung erfolgt. Insgesamt dürfen drei Klassen im fünften Schuljahrgang mit insgesamt höchstens 78 Schülerinnen und Schülern gebildet werden. Wird eine Zulassung nicht angenommen, rücken entsprechend Bewerber nach. Die Aufnahmeentscheidung wird den Sorgeberechtigten mitgeteilt. Das gesamte Aufnahmeverfahren ist bis Ende April abgeschlossen.
 
Die Aufnahme in den siebenten oder neunten Schuljahrgang kann in ähnlichen Verfahren erfolgen, wenn an der Schule freie Kapazitäten vorhanden sind. Die Details der Aufnahme sind in der "Verordnung über die Aufnahme in Schulen mit inhaltlichem Schwerpunkten" vom 17.Juni 2010 (GVBl. LSA 16/2010, S. 364) und im Runderlass "Ergänzende Regelungen zur Aufnahme von Schülerinnen und Schülern in Gymnasien mit genehmigten mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen, sprachlichen und künstlerischen Schwerpunkten" ( RdErl. des MK vom 21.06.2010 -21- 81002 ) geregelt.
 
 
Hier finden Sie einige Beispiele für Aufnahmeprüfungen aus vergangenen Jahren:

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