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#Geschichte

30.01.2018

"The Story Of Berlin": Klassenstufe 11

Nur noch ein paar Tage, dann ist das erste Halbjahr zu Ende...
Während einige Schüler an den Spezialistenlagern teilnehmen, haben andere Unterricht oder Exkursionen.
So auch die 11. Klassen, die im Rahmen des Fachs Geschichte in die Hauptstadt gefahren sind, um das Museum "The Story Of Berlin" zu besuchen.

Zuerst gab es eine Führung durch den größten Atomschutzbunker Berlins. In den Zeiten des Kalten Krieges wurde dieser 1973 aus Angst vor einem Angriff erbaut. 3.592 Menschen hätten dort Schutz finden können und da alles noch erhalten ist, konnte man sich von dem geplanten Leben im Bunker einen guten Eindruck verschaffen.
Durch eine Schleuse mit Dusche ging es direkt zu den Schlafplätzen, die eng an- und übereinander gestapelt waren.
Die Krankenstation war nur mit Verbänden und Tabletten ausgestattet, schwere Verletzungen hätten also kaum verarztet werden können. Außerdem sind von Seiten des Staats keine Mediziner eingestellt worden, man musste also hoffen, dass genügend Ärzte und Schwestern in den Bunker kommen würden.
Damalige Forscher schätzten, dass bei voller Belastung nach kurzer Zeit 40°C bei 90% Luftfeuchtigkeit erreicht werden würden. Sie waren ebenfalls der Meinung, dass die Strahlung nach zwei Wochen nicht mehr gefährlich sein würde und so hätte erstens der gesamte Vorrat an Dosen und Wasser nur so lange gereicht und zweitens wären alle Personen ohne jegliche Schutzkleidung entlassen worden.

Nach dieser Führung konnten in über 20 Themenräumen rund 800 Jahre Stadtgeschichte erkundet werden. Von den Anfängen einer Gesellschaft über den Adel, den ersten Weltkrieg und die goldenen Zwanziger bis zum zweiten Weltkrieg und den Mauerbau.

Die Gedächtniskirche und die Gedenkstätte zum Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt sollten nach ein paar Stunden den Abschluss der Reise bilden.

Schockierende Fakten zum Bunker:

  • Man rechnete damit, dass 20% aller Insassen die 14 Tage nicht überleben würden.
  • Die Leichen wären in den Vorräumen der Schleusen gelagert worden, bei Verlassen des Bunkers hätten diese also überstiegen werden müssen.
  • Spiegel sind nirgends zu finden, da sie als Mordwaffe hätten dienen können.


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