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03.07.2018

LaSAk Tag 0-2

In der Zeit vom 01.07. - 13.07.2018 findet an der Hochschule Anhalt in Köthen zum vierten Mal die Landeschülerakademie statt, welche ein Ferienlager ist, in dem begabte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 bis 11 jeweils eine Woche eine der vier verschiedenen MINT-Angebote wahrnehmen. In dieser Zeit findet eine Kombination aus Vorträgen und Praktika an der Hochschule zu den jeweiligen Fachgebieten und verschiedene Freizeitangeboten statt.
Nachdem wir am Sonntag um 17.00 Uhr das Hotel erreichten, bekamen wir unsere Zimmerschlüssel und bezogen die Zweierzimmer, in denen wir die nächsten zwei Wochen wohnen sollten. Danach gab es im Hotelrestaurant Abendessen. Alle 15 Teilnehmer und die Betreuer bekamen eine Vorspeise und ein warmes Hauptgericht. Im Anschluss erhielten wir die Scripts, die Ablaufpläne sowie die Präsentationen für die nächsten zwei Wochen.
Danach ging unser erster (beziehungsweise nullter) Tag in der Landesschülerakademie schon zu Ende.

Tag eins begann mit einem klingelnden Wecker um 06.20 Uhr. Nach viel Murren und Ächzen und der Feststellung, dass das Thermostat der Dusche ein wenig dolle launig ist, saßen wir pünktlich zur Eröffnung des Buffets um 7 Uhr im Restaurant. Allein. Denn alle anderen hatten länger geschlafen und nutzen die Möglichkeit auch später zu essen. Hauptsache 8.15 Uhr waren alle fertig, denn dann ging es zur Hochschule. Dort begann um 9 Uhr die Eröffnungsveranstaltung, bei der mit Hilfe von spannenden Experimenten das Interesse geweckt werden sollte. Danach gingen wir getrennt in die ersten Vorlesungen und Praktika der Kurse Angewandte Informatik und Biotechnologie, welche nur in der ersten Woche stattfinden. Während die Informatiker über die große Wirkung von kleinen Softwareprobleme aufgeklärt wurden und die Lernplattform WebWork kennenlernten, befassten sich die Biologen mit dem Begriff "Biotechnologie" sowie mit Bakterien, die als Produktionsfabriken, z. B. für Farbstoffe, dienen können. Dabei wurden die ersten interessanten Erkenntnisse gewonnen: Wusstet ihr, dass der Begriff "Bug" in der Informatik vom ersten Computerfehler der Welt stammt, bei der eine 12x18mm große Motte das Testlabor der Uni Havard lahmlegte? Oder wusstet ihr, dass es Hefebakterien gibt, die Betacarotin herstellen?
Zum Abschluss des ersten lehrreichen Tages machten wir eine kleine Stadttour. Danach war auch dieser Tag schnell vorbei.

Tag zwei. 6.20 Uhr klingte der Wecker. Etliche Minuten später standen wir auf, frühstückten auch irgendwann und machten uns dann eine Viertelstunde früher als gestern auf den Weg zur Hochschule. Dieses Mal sofort in die Kursgruppen. Der Informatikkurs beschäftigte sich an diesem Tag mit maschineller Übersetzung und der Programmierung von Arduinos. Die Biologen untersuchten, mikroskopierten und ordneten in dieser Zeit Algen zu. Auch heute gab es interessante Erkenntnisse: Es ist recht einfach einen Arduino 'Alle meine Entchen' spielen zu lassen und es gibt schlechtere Übersetzer als Google Translator, die noch dazu Geld kosten.
Nach dem anstrengenden und trotzdem sehr interessanten Unterricht, welcher an Tag zwei von 8.30 Uhr bis 16 Uhr andauerte, fuhren wir mit dem Bus zu einer Rodelbahn, wo wir teilweise bis zu sechsmal fahren durften. Danach neigte sich auch dieser Tag dem Ende zu.


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