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#Informatik

08.06.2019

Kurzprojekte: KI und Spieleprogrammierung

Während der Großteil des 11er-Jahrgangs sich im Biolager befand und die Natur erforschte, beschäftigten sich die restlichen SchülerInnen vom Mittwoch bis Freitag mit dem Thema "Künstliche Intelligenz" oder versuchten sich an der Spieleprogrammierung. Doch seht selbst. (Einzeln findet ihr die Artikel auch noch einmal im Blog-Bereich.


Will KI uns töten?

In den meisten Haushalten heutzutage findet sich mindestens ein Gerät, das auf künstlicher Intelligenz beruht, sei es Amazons Alexa oder der Staubsaugroboter. Beide wurden dafür entwickelt, unser Leben einfacher zu machen und trotz dieser erheblichen Erleichterung gibt es immer wieder Kritik von verschiedensten Seiten. Diese kommt zumeist von Personen, deren Wissen über die Thematik sich auf halbseriöse Artikel, mit Aussagen wie „KI möchte uns alle töten“ stützt.

Doch besteht überhaupt die Möglichkeit, dass dies passiert oder sind Maschinen überhaupt nicht in der Lage ein eigenes Bewusstsein und den Drang uns auszulöschen zu entwickeln?

Momentane KIs werden als schwache KIs bezeichnet, das heißt sie sind zwar in der Lage zu lernen, aber nur das, was wir ihnen beibringen. Sie sind also nicht in der Lage, sich selbständig neue Dinge anzueignen. Alexa zum Beispiel kann nur Sprache erkennen und die erkannten Informationen mit Daten auf den Amazon Servern vergleichen und dementsprechend Fragen beantworten oder Aktionen ausführen. Und schon dabei treten Probleme auf, wie zum Beispiel Dialekte oder zeitweilige Einschränkungen in der Spracheingabe. Ein System, das selbst nicht in der Lage ist, eine so simple Problematik zu lösen, wird dann auch nicht die Möglichkeit haben, uns auszulöschen.

Eine starke KI hingegen wäre dazu in der Lage selbstständig zu lernen, auch ohne unseren direkten Einfluss. Aber für die Entscheidung, die Menschheit zu vernichten, bräuchte es noch ein eigenes Bewusstsein sowie einen Willen und dies sind Dinge, die (noch) nicht programmierbar sind. Also sind die einzigen Maschinen, die je jemanden töten werden, diejenigen, die wir darauf programmiert haben oder denen wir den Befehl gegeben haben.

So hat die Entwicklung der KI hauptsächlich Vorteile gebracht und eventuelle Probleme werden sicherlich lösbar sein, sodass es insgesamt unser Leben einfacher gestalten wird.

- C. Hielscher, O.Krause -

Quellen:

„50 shades of AI – Künstliche Intelligenz in all ihren Facetten“ Janek Fellien; Vortrag MdDevDays

„Einführung in die Methoden der Künstliche Intelligenz“ Prof. Dr. Manfred Schmidt-Schauß und Dr. David Sabel; Goethe-Universität Frankfurt am Main


Künstliche Intelligenz - Der Weg in die Zukunft?

Die Möglichkeiten moderner Technologien steigen. Hauptfachgebiet stellt dabei die künstliche Intelligenz (kurz KI dar), mit der wir uns vom 5. 6. 2019 bis zum 7. 6. 2019 intensiv beschäftigten. Dazu fertigten wir eine Facharbeit an und untersuchten Geschichte, Teilgebiete, Anwendungsbesipiele und machten uns Gedanken über eine mögliche Zukunft der KI. Dabei stellten wir fest, dass die Ursprünge dieser heutzutage elementaren Technologie bereits im 16. Jahrhundert liegen. Im Jahre 1748 veröffentlichte der französische Arzt Julien Offray de La Mettrie das Werk "L'Homme Machine" in dem erüber künstliche Intelligenz philosopierte, wobei er den Mensch als eine Maschine ansah. Als wahrer Begründer der Technologie gilt jedoch John McCarthy, der im Sommer 1956 die "Dartmouth Conference" veranstaltete. Teilgebiete sind wissensbasierte Systeme, Robotik, Musteranalyse, Mustererkennung und künstliches Leben. Heutzutage verwendet man künstliche Intelligenz besipielsweise in Sprachassistenten, autonomen Fahrzeugen oder Chatbots. In Zukunft wird die Relevanz der Programme stark zunehmen, wobei sie sich noch stärker etablieren werden. Das autonome Fahren wird sich stark verbessern, staubsaugende Roboter werden verwendet und KI soll auch für Sicherheit sorgen. Dies soll mithilfe von sogenannten "Predictive- Policing-Tools" geschehen, also Programmen die anhand verschiedener Daten die Wahrscheinlichkeit von Straftaten in einem bestimmten Gebiet vorhersagen. Wir sind somit der Meinung, dass künstliche Intelligenz einen sehr starken Einfluss auf die Zukunft haben wird, und unendlich viele Anwendungsmöglichkeiten bietet.

- F. Kolodziej, T. Pönitzsch -

Quellen:

  • https://jaai.de/starke-ki-schwache-ki-was-kann-kuenstliche-intelligenz-261/

  • https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/kuenstliche-intelligenz-ki-40285

  • https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCnstliche_Intelligenz

  • https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCnstliches_Leben

  • http://www.paradisi.de/FreizeitundErholung/Bildung/Intelligenz/Artikel/22358.php#DieTeilgebieteder_KI

  • https://www.deutschlandfunk.de/kuenstliches-leben-aus-dem-labor.1148. https://www.sueddeutsche.de/digital/microsoft-programm-tay-rassistischer-chat-roboter-mit-falschen-werten-bombardiert-1.2928421

  • https://www.alexanderthamm.com/de/artikel/chatbots-und-kuenstliche-intelligenz-hype-um-chatbots/

  • http://www.elg-halle.de/Allgemein/Facharbeiten/Künstliche%20Intelligenz_Edit.pdf



Künstliche Intelligenz im Alltag

Ob bei Suchmaschinen wie Google, bei Spracherkennung und -steuerung wie Siri, Google Assistent und Alexa oder auch bei vielen Videospielen-KIs begegnen uns mittlerweile im Alltag regelmäßig.

Die Wichtigkeit von KIs nimmt immer weiter zu, man denke z.B. an autonomes Fahren, wo das Ziel darin besteht, Autos in Zukunft von künstlichen Intelligenzen steuern zu lassen ohne menschliches Eingreifen, um den Verkehr flüssiger ablaufen zu lassen und sicherer zu machen.

Probleme bestehen jedoch auch, beispielsweise in Hinsicht auf moralische und ethische Aspekte und Fragen, da eine KI nicht irrational fühlt und denkt wie ein Mensch, sondern rational handelt. Weiterhin ist die Entwicklung einer künstlichen Intelligenz sehr zeitintensiv und daher sehr aufwendig.

Trotz dieser genannten Nachteile werden auch weiterhin immer mehr Arbeitsschritte und Tätigkeiten aus anderen Bereichen wie das Fahren von KIs übernommen, da der Nutzen immer noch größer ist, als der Aufwand.

- A. Hartung, A. Grabow -

Quellen:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Künstliche_Intelligenz

Prof. Dr. Manfred Schmidt-Schauß, Dr. David Säbel: Einführung in die Methoden der Künstlichen Intelligenz. Frankfurt am Main 2013


Leiterspiel

Informatik spielt in der Welt eine zunehmend wichtigere Rolle für das Leben der Menschen. Auch die Gesellschaft passt sich diesen Veränderungen an, indem heutzutage Kindern schon sehr früh der Umgang mit dem Tablet, Smartphone oder Computer gelehrt wird. Dies kann man unter anderem an der immer weiter voranschreitenden Digitalisierung sehen. Egal welche Art Spiele, seien es Kartenspiele wie Memory oder Brettspiele wie Schach - sie alle kann man in der heutzutage bereits digital spielen. Zur langen Nacht der Wissenschaft oder zum Tag der offenen Tür soll den Besuchern des Informatikbereiches in grober Form gezeigt werden, wie die Programmierung solcher Spiele funktioniert. Am Beispiel des beliebten und aufregenden Leiterspiels, welches eine Menge Spaß für die gesamte Familie verspricht, soll den Besucher erklärt werden, wie Spielprogrammierungen allgemein aufgebaut sind. Des Weiteren können sie vor Ort testen, wie sich das digitale Spielen des von den Schülern programmierten Leiterspiels anfühlt.

Viel Spaß!

- M. May, L. Schott -


Ein eigenes WvSG-Minecraft!

“Voxel”: so heißt das neue Spiel eines Simensianers. Dieses sieht zwar aus wie ein einfacher Minecraft-Clan, dabei kann es viel mehr (Eigentlich weniger, aber dann würdest du ja nicht weiterlesen). Es befindet sich nämlich noch in der Entwicklung, dennoch könnt ihr euch die erste Alpha-Version unter www.github.com/ brendanberg01/Voxel herunterladen und ausprobieren. Von dort aus erhaltet ihr auch direkt alle Updates zum Spiel. Und wer zu nerdig zum spielen ist, kann gleich mitprogrammieren, schließlich is das Spiel OpenSource.

Bisher könnt ihr in Voxel durch die sich selbst generierte (aber dennoch monotone) Landschaft fliegen. Mit nur ein paar wenigen Änderungen im Code könnt ihr eure ganz eigenen Landschaften bauen!

Features wie “Laufen über den Boden”, “Benutzen von Händen zum Abbauen von Blöcken” und ein “Nicht allzu hässlicher Himmel” sind gerade in der Entwicklung!

- B. Berg -


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