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#Sport

24.09.2021

Paddellager-Klasse 10: Tag 3 und 4

Laune der Lehrer:innen: 9/10

Motivation der Lehrer:innen: 10/10

Laune der Schüler:innen: müde/10

Motivation der Schüler:innen: 8,5/10

Geschmack des Essens: 8/10

Relative Feuchte der Zelte und Kleidung: 169%

Armmuskelkater: 7,5/10

Sanitäranlagen der Campingplätze: 4,5/10

Kälte: 8,5/10

Heimweh: 1/10

Lautstärke während der Nachtruhe: 12/10

Länge der Paddelstrecken: 11 bis 19 Kilometer

Klarheit des Himmels: 9/10

Anteil der Schüler:innen, die am Mittwoch im eigenen Zelt schliefen: 25%

Die Nacht war kurz und nass, aber das "schweißt zusammen"...

Als die ersten ihre Nasen aus den Zelten steckten, hatte es aufgehört zu regnen. Wir versuchten erst einige unserer Sachen im kleinen Häuschen mit den Bierbänken zu trocknen (mäßig erfolgreich) und frühstückten dann dort zwischen den aufgehangenen Schlafsäcken und Geschirrtüchern. Anschließend packten wir die (halb-)nassen Zelte zusammen, pflückten noch einige schöne Äpfel von den Bäumen auf dem Zeltplatz und beluden die Boote. Man hatte uns für diesen Tag eine schöne Tour durch lange, enge Kanäle versprochen und unsere Erwartungen wurden übertroffen: die Kanäle waren süß und von Bäumen und Sträuchern gesäumt; wir konnten uns durch tief hängende Äste im Limbo tanzen auf Booten üben; der Gegenverkehr hielt sich an den engsten Stellen in Grenzen; die Wolken lockerten sich auf und die Sonne wärmte und trocknete uns wieder und ohne Gegenwind ging es auch auf den Seen zwischendurch fix voran. Der einzige Nachteil war, dass wir keine Musik hören konnten, da die tolle Landschaft, die wir durchpaddelten, ein Naturschutzgebiet war. Auf unserem Weg spielten wir auch „Schiffe versenken“, wie Herr Hursie das passieren der Schleuse nannte. In der Schleuse selbst hatten wir allerdings andere Sorgen als Kinderspiele, unsere Themen waren unter anderem das Ejakulat von Tieren und das Einschmieren von Schuhen. Auch unterhielten wir uns über die Name unserer Boote: „Feuersalamander“, „Roter Feind“, „Ampelmännchen“, „Rote Beete“ und „Erbeerbowle“ (letzteres machte uns die größten Interpretationsschwierigkeiten).

Es folgte eine mittellange Pause in der Nähe einer Autobahn in einem Mischwald. Bei einem kleinen Spaziergang durch letztgenannten fand dieser wunderbare Wortwechsel statt, den wir euch an dieser Stelle nicht vorenthalten wollen:

"Dieser Wald ist voll seltsam. Da sind Fichten und Tannen, aber hier sind so Laubbäume."

"Das nennt man Mischwald"

"Boa, Mischwald! Voll krass!"

Nach der Überquerung mehrerer Seen, kamen wir gegen 17:00 in Zwenzow an und bauten unser Lager auf. Clemens (danke an dieser Stelle) hat daraufhin Pizzawünsche und Geld von uns eingesammelt und Pizza bestellt. Bis die Pizzen ankamen hatten wir noch Zeit ein paar Nudeln zu kochen und baden zu gehen (äußerst kalt aber manche, hauptsächlich Jungs, haben es trotzdem gemacht...). Die Pizzen wurden geliefert und gegessen, dann haben wir uns in unsere Zelte zurückgezogen. Dabei sollte allerdings erwähnt werden, dass nicht jede:r in ihrem:seinem Zelt verschwand, sondern bunt gemischt wurde. So wurde der Rest des Abends durch das Schauen diverser Filme und von Mario Barth-„Comedy“ zugebracht. Außerdem fühlten wir uns verpflichtet, dem Steg gute Nacht zu wünschen, was einzelne Schüler:innen nochmal aus ihren Zelten lockte. Die Gelegenheit wurde auch noch genutzt, um eine Auge auf den Sternenhimmel zu werfen (manche Sterne leuchteten echt hell, doch Nele leuchtete am hellsten).

Es war schon Abend und fast wieder Morgen.

Der vierte Tag begann erstaunlich trocken und ein wenig hektisch. Es hatte über Nacht nicht geregnet, was für trockene Zelte sorgte. Wir mussten schnell frühstücken und zusammenpacken („In einer halben Stunde müssen alle auf dem Wasser sein!“ ~ Herr Hursie) um rechtzeitig bei der Schleuse zu sein.

Auf den Wasser hatten wir meist Musik an, die wir lauthals mitsangen:

„Santiano“ von Santiano

Diese Schleuse öffnet eigentlich nur drei Mal pro Tag, doch aus uns nicht ersichtlichen Gründen war sie an diesem frischen und bewölkten Donnerstag außer Betrieb.

„Dancing Queen“ von ABBA

Dadurch mussten wir unsere Boote über das Land ziehen, was unserer Begeisterung einen ordentlichen Dämpfer verpasste.

„Scars to your beautiful“ von Alessia Cara

Doch die ruhigen, kleinen Gewässer, die sich hinter der Schleuse erstreckten waren den Aufwand wert.

„Counting Stars“von OneRepublic

An diesem Tag hatten wir nur eine Strecke von 11 Kilometern vor uns, wir machten keine Mittagspause.

„Waterloo“ von ABBA

Es ging durch schmale Kanäle, über große Seen (mit Wind von vorn) und an kleinen Uferhäusern vorbei.

„194 Länder“ von Mark Forster

Für das Spielen der Lieder war die Mädelsgruppe zuständig, welche die Musikbox von Henrik anvertraut bekam.

„Sweet but Psycho“ von Ava Max

Wir fanden dadurch heraus, dass der Musikgeschmack der verschiedenen Mitreisenden sich durchaus unterschied.

„Whatever It Takes“ von Imagine Dragons

Eine weitere Erkenntnis unserer Kajak- bzw. Kanadierfahrten war, dass unsere Lehrer:innen, insbesondere Herr Hursie, wahre Schätzmeister sind, vor allem in Hinblick auf Distanzen und Zeiten.

Unsere frühe Ankunft am Zeltplatz bei Kakeldütt freute die Gruppe sehr und erlaubte uns den windigen Nachmittag zwischen dem See, der Sandkuhle und dem „Stadtzentrum“ von Kakeldütt zu verbringen. Außerdem wurde dieser Bericht verfasst und ein Lagerfeuer entfacht. Der Zeltplatz war im Unterschied zu den vorherigen überraschend voll. Manche von uns gingen ins Restaurant in Kakeldütt, andere frierten in ihren Zelten. Vor der Nachtruhe waren noch Sirenen zu vernehmen, die anscheinend vor starkem Wind warnen sollten. Die Nacht wurde dementsprechend windig und kalt.

Und es wurde Abend und wieder Morgen.

Ein Bericht von Emma Lequy auf dem Mobiltelefon von Nele verfasst


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