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#Informatik #Technik

21.04.2022

#Robocup Deutsche Meisterschaft: Tag 1

Dieses Jahr in Kassel. Vom 21. bis 24. April 2022 findet die Robocup Deutsche Meisterschaft 2022 statt. In Kassel. Was traditionell in den Messehallen vor unserer Schultür für Begeisterung sorgte, wurde ab diesem Jahr in die Hallen nach Kassel verlegt. Es gibt natürlich Vor- sowie Nachteile. Natürlich ist es immer schön, einen so wichtigen Wettbewerb mit all seinen Vorzügen in der Ferne genießen zu können. Eine Reise. Spannung. Gemeinschaft. Zeit. Allerdings heißt das auch „Gut planen! Gut packen! Gut transportieren!“.

Und nun ist es so weit — der 21. April 2022 steht an und die Reise nach Kassel kann beginnen. Die nächsten Tage werden sicher die ein oder andere Überraschung für uns bereithalten. Wir nehmen alle Interessierten mit auf unsere Reise und berichten hier, auf Twitter und auf Instagram!


7.50 Uhr

Morgens, zehn vor Acht am Siemens: Der 3D Drucker dreht seine ersten Runden und die Mitglieder aller Teams finden sich ÜBERpünktlich in der Schule ein. Nur einer fehlt. Ardit kommt „pünktlich“ eine Minute nach Acht.

Nun heißt es: Testen. Packen. Nachdenken.


8.10 Uhr

Testen geschafft: ALLE KOMMEN MIT. Ein erstes Aufatmen.


Zwei Haufen bilden sich. Alles Wichtige muss mit uns in den Zug, alle sperrigen Dinge kommen zu Frau Gaßmann ins Auto. Nur nichts vergessen. Durchatmen. Etwas Luft auf dem Schulhof und ein wenig Bewegung hilft sicher.


8.35 Uhr

Weiter geht es. Jedes Team nimmt eine Kiste mit in den Zug. Diese enthalten: Roboter, Kabel, Reservesensoren, Akkus und das Wichtigste — das Ladegerät. Dazu einem Laptop pro Team, ein wenig Proviant und natürlich: die Kamera.


9.24 Uhr

Los gehts. Auf zum Zug. Wie? Mit der Bahn. Nee. Die kommt gerade. Also zu Fuß. Ein bisschen Bewegung ist gesund und eine gute Übung für die Folgetage.


9.47 Uhr

Abfahrt vom Neustädter Bahnhof. Über die Stationen Magdeburg Hauptbahnhof, Braunschweig Hauptbahnhof und Kassel-Wilhelmshöhe reisen wir zum Veranstaltungsort.


13.36 Uhr

Ankunft am Hotel. Das Einchecken stellt sich als erste kasselionische Überraschung heraus. Da der Veranstalter die Zimmer vorreserviert hatte, kam es wohl zu einigen Unstimmigkeiten mit den buchenden Personen und deren Adressen. Nach einer halben Stunde — welche sich für die draußen wartenden Schüler:innen eher als halbe Ewigkeit anfühlte — hatten wir dann auch die richtige Anzahl an Zimmern erhalten. Nicht so die Rostocker Schule nach uns. Die Zimmer waren in dem Hotel wohl nicht eingeplant, daher mussten sie sich am Anreisetag nach einem neuen Schlafplatz umsehen. Wir hoffen, dass auch ihr eine Bleibe finden konntet!


15.17 (Robocup UND Landesrunde der Mathematikolympiade)

Nach unserem ersten 3,5km-Marsch können wir die erste Wettbewerbsluft schnuppern. Die Halle ist groß, aber sehr übersichtlich. In den nächsten Tagen beschäftigen wir uns also mit einer Maze Entry und zwei Maze-Arenen sowie mehrerer kleinen Testarenen, dazu drei große Teamtische für uns. An Platz mangelt es schon einmal nicht. Während die Einen ihre Roboter auspacken und die Arenen checken, wird ein Teammitglied sich mit der Landesrunde der Matheolympiade beschäftigen… hätte sie nicht ihren Block und die Zeichenmaterialien sowie Stifte im Hotelzimmer ausgepackt. Also heißt es in Begleitung von zwei Lehrkräften zurück zum Hotel. 3,5 Kilometer weiter — aber immerhin 7 Minuten schneller als auf der Hinstrecke — Ankunft an der Unterkunft. Emi beschäftigt sich also die kommenden 4,5 Stunden mit fünfstelligen Zahlen, einer Kindergruppe, Wanderern und Papierstreifen.


18.35 Uhr

In der Halle wird es unruhig. Die Schiries wollen die Arenen für die Wettbewerbe vorbereiten und den Teams wird signalisiert, dass sie langsam die Felder verlassen sollen. Also heißt es: Packen und zurück zum Hotel. Zu tun gibt es noch einiges. Beim Team sbots wird an der Ausrichtung gearbeitet, bei den Teams ALFA und DieProgrammierer wurde hauptsächlich der KitDropper optimiert und programmiert, damit morgen nicht nur Opfer erkannt, sondern auch mit Hilfe von Kits „gerettet“ werden können.


19.45 Uhr

Ankunft am Hotel. Kurz ausruhen. Dann endlich Abendbrot essen.


20.45 Uhr

Mit etwas Verspätung machen wir uns auf zur Pizzeria um die Ecke, um dann (zurück im Hotel) gestärkt noch einige Probleme zu lösen und die notwendigen Fragebögen auf der Moodle-Plattform des Robocups fertig zu füllen, während die ersten sich ins Bett verabschieden.


23.18 Uhr

Alle Fragebögen sind fertig gefüllt, die Kitdropper optimiert. Nun geht es für einige noch ans Coden, für andere ab ins Bett.


00:36 Uhr

Auch die letzten Augen klappen fast zu. Der Bildschirm kann nur noch schemenhaft wahrgenommen werden. Ein langer Tag. Ein anstrengender Tag. Einzig der 3D-Drucker muss noch für 5,5 h seine Arbeit verrichten und surrt fröhlich vor sich langhin.


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