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#Informatik #Technik
15.03.2026
Zweiter und Dritter Wettkampftag – Deutsche Meisterschaft RoboCup | 13.03.2026/ 14.03.2026 | Köln
Nach dem ersten Wettkampftag hatte sich für alle Teams ein klareres Bild der Anforderungen auf den Arenen ergeben.
Die folgenden beiden Tage standen daher im Zeichen gezielter Anpassungen und der weiteren Stabilisierung der Systeme.
Im Fokus lagen vor allem reproduzierbare Fahrabläufe, verlässliche Sensorwerte sowie ein insgesamt robusteres Verhalten der Roboter im Parcours.
Gleichzeitig zeigte sich im weiteren Wettbewerbsverlauf die hohe Leistungsdichte des Teilnehmerfeldes.
Kleine technische Unterschiede und stabile Abläufe entschieden zunehmend über die erreichten Punktzahlen.
Team Wall-E – Rescue Maze
Lauf 5
— 140 Punkte
— Laufauswertung: Der Roboter zeigte Verbesserungen im Verhalten auf schwarzen Feldern und fuhr dort nicht rückwärts. Auch das Ausrichten an weiter entfernten Wänden funktionierte besser. Insgesamt war der Lauf stabiler als zuvor, jedoch weiterhin mit Optimierungspotenzial in der Navigation.
— ToDo: Weiteres Feintuning der Fahrstrategie und der Wandorientierung.
Team JoJoJo – Rescue Maze Entry
Lauf 4
— 115 Punkte
— Laufauswertung: Die Gyrodrehung funktionierte nicht zuverlässig, was zu ungenauen Richtungswechseln führte.
— ToDo: Gyrodrehung überarbeiten bzw. alternative Drehstrategien nutzen.
Lauf 5
— 140 Punkte
— Laufauswertung: Der Roboter führte eine Rechtsdrehung trotz Wandkontakt aus, was zu Navigationsfehlern führte.
— ToDo: Rechtsdrehung besser kalibrieren und stärker an Sensordaten koppeln.
Lauf 6
— 205 Punkte
— Laufauswertung: Die neu entwickelte Lösung mit Zahnrädern funktionierte wie geplant. Allerdings zeigte sich, dass die Gyrowerte mit zunehmender Laufzeit ungenauer wurden.
— ToDo: Gyrowerte stabilisieren bzw. regelmäßig neu kalibrieren.
Team MnM – Rescue Maze Entry
Lauf 4
— 220 Punkte
— Laufauswertung: Der Gyrosensor reagierte zu langsam, um stabile Drehwerte zu gewährleisten. Dadurch kam es zu Ungenauigkeiten in der Orientierung.
— ToDo: Drehgeschwindigkeit anpassen und Sensorwerte besser abstimmen.
Lauf 5
— 405 Punkte
— Laufauswertung: Ein sehr starker Lauf mit hoher Punktzahl. Die vorhandenen Systeme funktionierten zuverlässig, größere Probleme traten nicht auf.
— ToDo: Keine grundlegenden Änderungen notwendig, Stabilität beibehalten.
Lauf 6
— 310 Punkte
— Laufauswertung: Der Lauf war insgesamt solide, wurde jedoch durch Zeitprobleme und kleinere Schwierigkeiten mit den Bumpern beeinflusst.
— ToDo: Aktuell keine direkten Anpassungen vorgesehen, Fokus auf Konstanz.
Lauf 7
— 365 Punkte
— Laufauswertung: Hohe Punktzahl, jedoch weiterhin Ungenauigkeiten bei Drehungen aufgrund schwankender Gyrowerte.
— ToDo: Gyrowerte glätten und stabilisieren.
Team DaAlRo – Rescue Maze Entry – Laufübersicht aller Tage
Für die Läufe liegen leider keine detaillierten Rückmeldungen vom Team vor.
Die Ergebnisse aus der Gesamtwertung zeigen jedoch, dass das Team weiterhin konstant Punkte sammeln konnte und sich im Verlauf des Wettbewerbs stabilisierte.
| Lauf | Punkte | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1 | 130 | Erste Orientierung im Wettbewerb, noch instabiles Fahrverhalten |
| 2 | 200 | Ähnliche Probleme wie in Lauf 1, insbesondere bei der Navigation |
| 3 | 290 | Konstante Punktzahl, jedoch weiterhin Unsicherheiten im Fahrverhalten |
| 4 | 250 | Stabileres Verhalten erkennbar, jedoch ohne deutliche Punktsteigerung; insgesamt machen sie das aber echt gut. Etwas mehr Konzentration wäre wichtig. |
| 5 | 135 | Stabileres Verhalten erkennbar, jedoch ohne deutliche Punktsteigerung |
| 6 | 75 | Leider ging ein Rad verloren, weil es nicht richtig festgeschraubt war. |
| 7 | 285 | Wow. Ein klasse Abschluss! |
Einordnung und Gesamtwettbewerb
Die RoboCup German Open 2026 in Köln waren laut Veranstalter mit einer Rekordbeteiligung der größte KI- und Robotik-Wettbewerb Europas.
Teams aus zahlreichen Regionen traten gegeneinander an und zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig und anspruchsvoll autonome Robotik inzwischen geworden ist.
Auch unsere Teams konnten sich in diesem starken Teilnehmerfeld behaupten.
Insbesondere die kontinuierliche Verbesserung über die einzelnen Läufe hinweg sowie die Fähigkeit, Probleme schnell zu analysieren und Lösungen umzusetzen, waren entscheidend für den Wettbewerbserfolg.
Fazit
Die beiden letzten Wettkampftage waren geprägt von technischen Feinjustierungen, relativ stabileren Läufen und zum Teil sehr guten Ergebnissen – insbesondere bei Team MnM.
Zum jetzigen Zeitpunkt steht leider noch nicht fest, ob sich Team MnM und Team Wall-E für die Europameisterschaft in Wien qualifizieren konnten. Die Entscheidung steht noch aus, sodass wir weiterhin gespannt abwarten und fest die Daumen drücken.
Unabhängig vom finalen Ergebnis können alle Teams besonders auf Grund ihres noch geringen Alters auf ihre Leistungen bei der Deutschen Meisterschaft sehr zufrieden zurückblicken.
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