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06.06.2026
Robocup 2026 EM: Der dritte Wettbewerbstag
Heute war er nun gekommen – der allerletzte Tag der RoboCup-Europameisterschaft 2026. Ein Tag, der noch einmal die perfekte Mischung aus internationalem Wettkampffieber, (wenig) feierlicher Siegerehrung und einem herrlich entspannten Nachmittag im wunderschönen Wien bereithielt.
Der Morgen startete für die meisten wie gewohnt mit dem gemeinsamen Frühstück gegen 08:00 Uhr. Das Team MannNMaus (MnM) war da allerdings schon längst auf den Beinen: Die Crew war bereits deutlich früher im Essraum anzutreffen, da sie sich schon um 08:15 Uhr auf den Weg zur Marx Halle machte. Der Grund? Sie wollten unbedingt als Erste vor Ort sein, um ihre internationalen Superteamchallenge-Partner antreffen, um die Taktik für den anstehenden Lauf abzustimmen.
In der Boxengasse angekommen, wurde sofort unter Hochdruck getüftelt, programmiert und geschraubt. Pünktlich um 09:00 Uhr mussten sich die neu formierten, länderübergreifenden Teams in der Arena beweisen. Die Aufgabe hatte es in sich: Das Line- und das Maze-Team mussten sich gegenseitig durch das Labyrinth lotsen, indem sie durch das Umfahren von Feldkarten dem jeweils anderen Partner den richtigen Weg signalisierten. Ein extrem komplexes Zusammenspiel! Leider war der Roboter des älteren Partnerteams noch immer nicht startbereit. In einer spontanen Entscheidung entschlossen sich unsere Kids, mit dem Roboter des kleineren Partnerteams an den Start zu gehen. Dieser kam mit den anspruchsvollen Bedingungen in der Arena jedoch überhaupt nicht zurecht, weshalb das gemeinsame Ziel am Ende leider nicht erreicht werden konnte. Trotzdem: Eine tolle Erfahrung in Sachen internationaler Teamarbeit!
Im Anschluss hieß es in der Marxhalle: Zusammenpacken! Während die ersten Kisten gestapelt wurden, packte das Team Wall-E jedoch der nackte Ehrgeiz: Sie nutzen jede freie Minute und wollten unbedingt noch so lange am Roboter weiterarbeiten, bis dieser perfekt ausbalanciert auf nur zwei Rädern fahren konnte – das wurde mit einem leichten Augenrollen durch die Lehrer bewertet: aber natürlich: Viel Erfolg; Tatendrang soll man nicht einschränken!
Um 11:30 Uhr started schließlich die feierliche Siegerehrung. Auf den vorderen Podiumsplätzen wurden wir leider nicht aufgerufen. Und wer hätte es bei der stellenweise abenteuerlichen Organisation der diesjährigen Europameisterschaft anders erwartet: Selbst am späten Abend wissen wir immer noch nicht, welchen exakten Gesamtrang und welche genaue Punktzahl unsere Teams letztendlich erreicht haben! Die offiziellen Urkunden (wenn es die überhaupt noch gibt) und Platzierungen lassen noch auf sich warten.
Nach dem offiziellen Ende der EM war der Kopf endlich frei. Aufgeteilt in die jeweiligen Teams ging es erst einmal in die Stadt zum Mittagessen – wobei einige in einem (vielleicht etwas zu teuren, aber leckeren) Restaurant landeten. Der restliche Nachmittag gehörte ganz der Erkundung von Wien. Draußen war es glücklicherweise super sonnig und warm, sodass wir das herrliche Wetter in vollen Zügen genießen konnten! Die Gruppen verstreuten sich in alle Himmelsrichtungen: Einige zog es für den Adrenalinkick auf den berühmten Wiener Prater, andere bestaunten einen Formel-1-Audi in der Innenstadt oder genossen einfach die beeindruckende Architektur der Altstadt. Auch das prächtige Schloss Belvedere mitsamt dem wunderschönen, blühenden Schlossgarten war bei diesem Traumwetter ein absolutes Highlight.
Um 18:30 Uhr trafen alle erschöpft, aber glücklich wieder im Hotel ein. Zum letzten gemeinsamen Abendbrot um 19:00 Uhr tischte die Küche noch einmal richtig auf: Es gab saftiges Hähnchen mit Reis und Nudeln, dazu einen knackigen Salat mit leckerem Dressing und alles, was das Herz begehrt.
Als kleines Abschlussgeschenk haben die Lehrer die Handys heute Abend ausnahmsweise mal nicht eingesammelt. Das bedeutet aber nicht, dass die Nacht zum Tag gemacht wird: Pünktlich um 22:45 Uhr wurde jeder in sein eigenes Bettchen geschickt. Denn morgen müssen wir FRÜH raus! Das Wecken wird unbarmherzig, da wir uns bereits um 06:30 Uhr zum Frühstück treffen. Um exakt 08:24 Uhr rollt unser Zug am Wiener Hauptbahnhof ab, und wir hoffen auf eine entspannte und pünktliche Rückreise nach Magdeburg.
An dieser Stelle wird kein weiterer täglicher Bericht mehr folgen. Sobald uns die offiziellen Platzierungen und Ergebnisse vorliegen, werden wir diese hier natürlich noch als Ergänzung nachtragen.
Das war es von uns von der RoboCup-EM 2026. Ein letztes, herzliches Gute Nacht aus Österreichs wunderschöner Hauptstadt!
Stendaler Straße 10, 39106 Magdeburg, 0391/2537945
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