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#Biologie

09.12.2020

Eine Initiative für die Zukunft

MikroPlaTaS - der Name, unter dem wir uns vorerst nichts vorstellen konnten und uns doch auf eine gewisse Weise alle betrifft. Was dahinter steckt, hört sich erst ganz klein, ja winzig, an, aber es ist viel mehr als das. Es beschreibt ein Themengebiet, dass das Leben beeinflusst, über die Jahre verteilt in immer stärkerem Ausmaß. Mikroplastik...

Zu diesem Thema versammelte sich die 8.3 unter der Leitung von Herr Lipinski in der Bibliothek unserer Schule. Hier wurden große Plakate aufgestellt über verschiedene Unterthemen zu Mikroplastik. Beteiligt waren an diesem großen Projekt die UFZ, FONA, WWU Münster, ecossa und die Universitäten Potsdam und Bielefeld. Zur effektivsten Auseinandersetzung mit dem Thema wurden die SchülerInnen in kleinere Gruppen mit ca. 4 Personen aufgeteilt, die jeweils zu einem oder zwei Plakaten Informationen aufbereiten sollten und diese am Ende der Stunde vor der Klasse vortragen sollten. Es waren die Themen Plastik allgemein, Mikroplastik allgemein, Verbreitung von Mikroplastik, das Nahrungsnetz im Gewässer, Mikroplastik in Talsperren, Biofilme, Aggregation und Mineralbildung und die Wirkung auf Lebewesen dargestellt.

Und nun, damit nicht nur die 8.3 so gut informiert ist, folgt eine Zusammenfassung der wichtigsten Fakten...

Grundsätzlich kann Mikroplastik jede Art der Kunststoffe, welche aus sogenannten Polymeren bestehen und aus Erdöl hergestellt werden, sein. Der Kunststoffverbrauch beträgt in Deutschland ungefähr 14.500.000 Tonnen im Jahr. Mikro- und auch Makroplastik gelangt durch das menschliche Handeln in die Umwelt. Nur Partikel unter 5mm werden Mikroplastik genannt. Dieses wird zudem unterschieden in Primäres Mikroplastik, welches bereits hergestellt ist, und Sekundäres Mikroplastik, welches erst entsteht durch z.B. Reifenabrieb. Es entsteht generell überall dort, wo Menschen leben, denn fast in allem ist Kunststoff enthalten. Wenn Mikroplastik dann vorhanden ist, wird es in Kanalisationen gespült. Hierbei gibt es eine Mischkanalisation und eine Trennkanalisation und da Klärschlamm als Dünger in der Landwirtschaft genutzt wird, gelangt Mikroplastik dadurch auch in den Boden. Leider ist Mikroplastik nicht nur in den folgenden Dingen zu finden, sondern auch in unserer Nahrung. Lebewesen in Gewässern nehmen Mikroplastik auf und wenn wir diese Lebewesen wie z.B. Fische essen, essen wir also auch die Mikroplastik mit. Für diese Lebewesen ist das Plastik besonders schädlich, weil es die Futteraufnahme und die Fortpflanzung verringert und sogar Organschäden hinterlassen kann.

Wenn die Lebewesen daran sterben, können wir sie nicht mehr als Nahrung nutzen. Dieses Aussterben hätte zudem auch schlimme Folgen für andere Tiere, die sich ausschließlich von im Wasser lebenden Wesen ernähren, weil auch diese wiederum sterben und dies würde sich auf die gesamte Nahrungskette auswirken.

Also lasst uns gemeinsam stark sein und darauf achten, unseren Müll nicht in der Umwelt, sondern in einem Mülleimer zu entsorgen und auf Mikroplastik zu verzichten, damit weniger Plastik in die Gewässer, unseren Boden und unseren Körper gelangt. Dann können wir vielleicht irgendwann als Gemeinschaft sagen, dass wir erfolgreich versucht haben, die Welt ein Stück zu verbessern.


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